Von Reifenhersteller organisierte Veranstaltungen - Goodyear Prototyp: intelligent, digital, vernetzt

Intelligenter Goodyear-Reifen kommuniziert in Echtzeit

Hersteller am 13.03.18 von Yannick O'Conor

Auf dem Internationalen Automobilsalon in Genf stellt Goodyear den Prototypen eines intelligenten Reifens für Flottenmanager vor. Das Ziel: Performance ausschöpfen und Schwächen frühzeitig erkennen.

Goodyear Chip in tire Der intelligente Reifen von Goodyear basiert auf der „Chip in Tire“-Technologie. - Bild-Credit © : Goodyear

Sensoren übermitteln Daten in Echtzeit

Goodyear liebt den Blick in Zukunft. Nach dem der Reifenhersteller in Genf den moosbewachsenen Öko-Reifen Oxygene und den Prototyp für E-Fahrzeuge vorgestellt hat, widmet sich Goodyear nun der intelligent-vernetzten Zukunft. Goodyears „Reifeninformationssystem“ besteht aus einem High-Performance-Reifen, Sensoren und Algorithmen. Ein Reifenkonzept, dass sich insbesondere an Flottenbetreiber richtet.

Das Konzept basiert auf dem von Dunlop entwickelten „Chip in Tire“-System. Durch eine permanente Netzverbindung ermöglicht eine App Echtzeit-Kommunikation mit dem Reifen. Sensoren im Reifen tauschen mittels cloudbasierter Algorithmen Informationen über den Reifenzustands aus. An den Flottenmanager  werden auf diese Weise die Reifen-ID sowie Laufflächenabnutzung, Temperatur und Fülldruck übermittelt.

Intelligente Reifen von Goodyear Bild-Credit © : Goodyear

 

Ausschöpfen der Reifenperformance durch digitale Technologie

 

In Zeiten von Car-Sharing und geteilter Mobilität geht es nach Ansicht von Goodyear auch um die Ausschöpfung von Leistung als „Form der proaktiven Wartung“. Die live übermittelten Informationen sind demnach für Fuhrparkmanager nützlich, die Probleme vorhersehen und Reparaturen frühzeitig angehen wollen. 

Daten, die sowohl für die Kundenerfahrung als auch für das wirtschaftliche Management unerlässlich sind.  Der Veröffentlichung von Morgan Stanley Research zufolge hat „2015 […] die Zahl der weltweit gemeinschaftlich zurückgelegten Kilometer bereits vier Prozent aller gefahrenen Kilometer ausgemacht. Experten schätzen, dass der Anteil bis 2030 auf mehr als 25 Prozent steigen wird.“

„Der Mobilitätsmarkt unterliegt einem starken Wandel – ebenso verändert sich der Bedarf auf Seiten der Endverbraucher sowie auf Seiten der Flottenbetreiber,“ ergänzt David Anckaert, General Director Entwicklung bei Goodyear in Deutschland. „Unser Ziel ist es, die Produkte, Services und Erfahrungen vorausschauend zu entwickeln, die die Mobilität möglich machen, die Endverbraucher und Flottenbetreiber nachfragen werden.“